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Reisetag
Von Malmö über Lund und Ystadt nach Akelstorp (bei Kristianstad)


 

 

  • Noch einmal ein Frühstück mit Wurst und Käse aus hauseigener Produktion; heute schwirren hier zahlreiche (Tagungs-)Gäste herum
  • Nach dem Auschecken fotografieren wir noch ausgiebig den Außenbereich bis hin zu den Weideflächen

 

Shop und Café Ängavallen
  • Aufbruch gegen 11 Uhr, erstes Etappenziel: Lund, etwa 20 km nördlich von Malmö (und damit eigentlich etwas aus der Richtung, denn wir müssen schließlich nach Kristianstad im Osten; die Beschreibung im Reiseführer klingt aber vielversprechend)

 

Marktplatz in Lund
  • Nettes kleines Studentenstädtchen; heute ist Markt
  • Bummeln ein bisschen, Silke ersteht in einem 2nd Hand Shop ein paar leicht angerostete Backformen, worüber sie sich den ganzen verbleibenden Tag wie Bolle freut; eigentlich wollte sie auch noch ein altes Schreibpult für kleines Geld mitnehmen, was ich ihr gerade noch ausreden kann (das hätten wir sonst zwei Wochen lang im Auto von einer Ecke in die andere räumen müssen)
  • nette Einkaufssträßchen; Dom mit schöner astronomischer Uhr (ähnlich wie zuhause in Münster)

 

EInkaufssträßchen in Lund
  • Nach kleinem Snack (Melone und eine Zimtschnecke), dessen Zutaten wir auf dem Markt erstanden haben und die wir auf einer Bank gleich daneben verzehren, fahren wir gegen 14:30 Uhr weiter nach Ystadt (bekannt aus Mankells Wallander-Krimis): ca. 70 km/1 Stunde
  • etwas schmuddelige Hafen-/Bahnhofsgegend; ansonsten ein paar nette alte Häuschen und auf jeden Fall nichts “Schwedenkrimi-mäßiges”

 

Zentrum von Ystad
  • Weiterfahrt nach einer Stunde zur nächsten Unterkunft bei Kristianstad (80 km/1:30 h)
  • Leider führt die Strecke größtenteils über Landstraßen, auf denen viele Schleicher nerven
  • Die letzten 6 km führen über eine unbefestigte Straße, zum Schluss durch den Wald; am Ende steht da ein schnuckeliges kleines Hotel/Restaurant (Tomarp Gardshotell - ein ehemaliger Gutshof)

Tomarps Gardshotell
  • Die junge Chefin kommt mit ausgestreckter Hand auf mich zu: "Willkommen!" ruft sie und überfällt mich mit einem Schwall von Informationen (hauptsächlich auf Englisch)
  • Entrėe ist gepflastert, rechter Hand geht es in eine Art Halle,in der bequeme Sitzgelegenheiten, ein Klavier und ein Kamin zum Chillen einladen
  • Eine Stahltreppe führt nach oben und über eine Brücke gelangt man in den ersten Stock eines weiteren Gebäudes

 

In Tomarp Gardhotell
  • Unter dem dortigen Spitzdach befindet sich auch unser Zimmer: klein, altertümlich eingerichtet, das Badezimmer fast noch größer als der Hauptraum
  • Nur eine altertümliche Wanne, keine Dusche; kein Fernseher, die einzige bequeme Sitzgelegenheit (Sessel) steht neben der Tür, nur ein kleines Fenster in einer halbrunden Gaube

Tomarps Gardshotell
  • Werden hier ein 3-Gänge-Menü einnehmen - anders als von Umfulana angegeben, ist eine Reservierung zumindest heute nicht “dringend angeraten” - hier essen nur wir und ein weiteres Ehepaar (die einzigen Gäste)
  • Es gibt Tatar vom Schellfisch, Kalb und Rhabarbervariationen
  • Wie das in Schweden angeblich so üblich ist, lassen wir uns zu jedem Gang ein Glas passenden Weins servieren
  • Alles ist absolut köstlich, Silke ist spätestens nach dem Dessertwein knülle
  • Nach dem Essen chillen wir noch mit Notebook und Tablet auf einem der Sofas, die Hausherrin versorgt uns bis zum Schlafengehen mit Getränken

 

Weitere Fotos Tag 4