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Reisetag
Zu den Bio-Schweinchen - Von Lübeck über Fehmarn und durch Dänemark nach Malmö


 

  • Mäßig gut geschlafen; zu warm, Matratze etwas zu weich, zum Ă–ffnen der BalkontĂĽr ist es zu laut
  • FrĂĽhstĂĽck unspektakulär
  • Silke kauft in der Apotheke nebenan noch sämtliche Autan-Produkte auf - in Schweden soll es ja fiese MonstermĂĽcken geben, vor allem an Seen (von denen es dort fast 100.000 gibt)
  • Lockere Anreise von LĂĽbeck nach Fehmarn - Fahrt ca. 1 Stunde
  • Ausgiebiger Stadtbummel in Burg, Silke kauft Lampe
  • Käffchen im Hof eines netten kleinen CafĂ©s (CafĂ© Jedermann)
  • Fähre Puttgarden - Rødby: 87 Euro!!!
  • 40 Minuten Ăśberfahrt auf riesigem Pott

 

Fähre Puttgarden-Rodby
  • AnschlieĂźend 2-stĂĽndige Fahrt durch nicht weiter erwähnenswerte dänische Landschaft bis Kopenhagen
  • Die Ă–resund-BrĂĽcke (eigentlich eine Kombination aus Tunnel, kĂĽnstlich aufgeschĂĽtteter Insel und der eigentlichen SpannbrĂĽcke) bringt uns hinĂĽber nach Schweden (nochmal 47 Euro!!!)

 

Ă–resundbrĂĽcke
  • Ankunft auf dem Landgut Ă„ngavallen bei Malmö ca. 17:45
  • An der kleinen Rezeption in der Ecke ist niemand; ich gehe den Geräuschen nach und finde ganz hinten in einem Saal einen jungen Mann, der die Tische eindeckt - der erste Kontakt mit der Landbevölkerung!
  • Der freundliche Herr, mit dem ich mich problemlos auf Englisch verständige, sucht in den Unterlagen, drĂĽckt mir einen SchlĂĽssel fĂĽr ein Zimmer namens “Kobestyren” in der Hand, das in einem Gebäude irgendwo auf dem Gelände liegen soll (2x links abbiegen oder so)
  • Zu meinem Erstaunen ist es kein Problem, hier am heutigen Montagabend zu essen (wir haben den Urlaub ja sogar einen Tag später als geplant angetreten, weil das Restaurant lt. Umfulana sonntags und montags geschlossen ist und wir wenigstens einen Abend die hochgelobte KĂĽche genieĂźen können) - ich melde uns fĂĽr 19:30 Uhr an
  • Finden unsere HĂĽtte nicht - gurken mit dem Auto 3x ĂĽber das Gelände und sogar in der näheren Nachbarschaft herum, dann muss der junge Mann nochmal ran und es uns zeigen (liegt etwas versteckt)
  • Urige HĂĽtte im schwedischen Landhausstil, Silke quiekt vor VergnĂĽgen: Schweinetrog als Waschbecken, Schweinemotive auf einigen Kacheln, alles aus weiĂźgestrichenem oder gekälktem Holz; oben auf einer Galerie, zu der eine sehr enge Wendeltreppe hinauffĂĽhrt, sind noch zwei Kinderbetten

Unser Zimmer "Kobestyren" auf dem Landgut Ă„ngavallen
  • Auch in dieser Behausung ist es mit 25 Grad recht warm - wir reiĂźen erstmal alle Fenster auf

 

Unser Zimmer in einem Nebengebäude von Ängavallen
  • In der Unterkunft kein WLAN (nur in und um das Haupthaus) oder Handy-Datenempfang
  • Essen um 19:30 Uhr - beliebige Auswahl aus 5 Gängen; wir wählen beide Rauchfleisch von hauseigenen Schweinchen, Kalbsfilet und zum Nachtisch was mit Vanilleeis und Rhabarber, dazu zur Feier des Tages eine Flasche WeiĂźwein
  • Als Amuse Gueule gibt es selbstgebackene Minibrote und hausgemachten Käse mit Apfel, Walnuss und Honig, als weiteren Zwischengang vor dem eigentlichen Nachtisch ein Himbeer-/Blaubeersorbet auf einem Brownie
  • Kleine Portionen, aber alles superlecker
  • Hausherr kommt an den Tisch und erläutert das Prinzip seines Biobauernhofs (fĂĽr uns auf Deutsch, bei anderen Gästen auch auf Englisch und natĂĽrlich Schwedisch)
  • So was köstliches haben wir im Leben noch nicht gegessen - am Ende sind wir sogar ein bisschen satt geworden
  • Rechnung kommt bei Abreise - die 3-Gang-Variante kostet 950 Kronen, der Wein nochmal gut 400 Kronen
  • Kleiner Verdauungsspaziergang mit Besuch bei den Fröschen, Schafen und Schweinchen

 

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