schoenborner.de - Reiseberichte

Stockholm
So viel zu sehen - so wenig Zeit

Stockholm: Blick auf das königliche Schloss

  • Auf der butterweichen Matratze finde ich einfach keine bequeme Position, außerdem ist es in der HĂŒtte trotz offenem Fenster mal wieder viel zu warm
  • Irgendwann schlafe ich offenbar doch irgendwie ein, denn das nĂ€chste, was ich höre, ist ein dumpfer Knall - das hat wohl jemand was in den Bauschuttcontainer geworfen
  • Die Dusche ist zwar klapprig, verrostet und verschimmelt, aber aus dem pieseligen Duschkopf kommt heißes Wasser mit sattem Strahl ohne Ende
  • Gegen das FrĂŒhstĂŒck im Haupthaus - der namensgebenden Villa - kann man im Grunde nichts sagen, besonders die fluffigen Brötchen gefallen
  • Wir sitzen im einem Wintergarten mit Blick aufs Wasser, wo man immer wieder "dicke Pötte" beobachten kann
  • Um 9 Uhr wird zwar noch nicht gleich abgerĂ€umt, aber auch nichts mehr nachgelegt
  • Obwohl das Zimmer super-klein und nicht wirklich gemĂŒtlich ist, halten wir uns noch fast 2 Stunden dort auf: Silke versucht, Schlaf nachzuholen, ich lese die Online-Zeitung und bereite unsere Stadtbesichtigung vor
  • Gegen halb 12 fahren wir zur U-Bahn- (Tunnelbana-)Station Ropsten (sprich: Rrrrupsten)
  • Der Ticketkauf ist natĂŒrlich mal wieder eine Wissenschaft fĂŒr sich - Tageskarten gibt es wohl nur mit Kundenkarte, nur den Einzelfahrschein kann man hier direkt ziehen
  • Stolz stehen wir dann mit unseren zwei Papierfahrscheinen vor einer der 30 Zugangsschleusen, aber als wir diesen auf das Feld fĂŒr die Fahrkarte legen, öffnet sich das Tor nicht - auch hierzu braucht man wohl auch eine Kundenkarte
  • Silkes Adleraugen erspĂ€hen aber ein mit einem Menschen bestĂŒcktes TickethĂ€uschen, und der lĂ€sst uns dann als Antwort auf die Frage, wie man mit einem Papierfahrschein zum Bahnsteig kommt, passieren - so geht das!
  • Die Fahrt in die Stadt dauert nur ein paar Minuten, an der Station Centralen mĂŒssen wir aber umsteigen, was erst viel Rennerei und dann endloses Rolltreppenfahren nach ganz tief unten bedeutet
  • Gegen halb 1 (sinnigerweise können wir machen, was wir wollen - unser erstes Ziel erreichen wir fast immer gegen halb 1) stehen wir auf der Straße vor der Tunnelbana-Station KungstrĂ€dgĂ„rden (die Station ist ĂŒbrigens wie viele kĂŒnstlerisch gestaltet - unten sieht es aus wie in einer Grotte und eine Ebene höher blickt man in eine Miniausgabe des Forum Romanum)
     

Stockholm: Forum Romanum in der U-Bahn-Station
  • Wir gehen in den nĂ€mlichen Garten und wenden uns dann der Altstadt (Gamla Stan) zu
  • Die wichtigsten Stationen stundenlanger Latscherei: königliches Schloss (ohne Besichtigung), Krönungskirche (die schaut nur Silke sich an), VĂ€sterlĂ„nggatan, Deutsche Kirche, Kaffee und Kuchen in Sudbergs Konditori am JĂ€rntorgetplatz (Empfehlung im ReisefĂŒhrer - wirklich gut), Abstecher zum großen Hafenbecken mit Blick auf den Stadtteil Söderalm, dann ĂŒber die ÖsterlĂ„nggatan in die Neustadt
  • Da ich relativ wenig geschrieben habe, lassen wir einfach mal die Bilder sprechen:
     

Stockholm: Oper

Stockholm: Blick auf die Strömbron und das Grand Hotel

Stockholm: Eine der vielen Gassen in der Altstadt

Stockholm

Stockholm: Blick auf Södermalm
  • Kurz nach 18 Uhr, blöde Zeit - zum Essen zu frĂŒh, zum Shoppen haben wir in der Allerweltseinkaufszone keine Lust
  • Schlagen noch ein bisschen die Zeit tot und kehren dann in die Altstadt zurĂŒck, essen dort bei einem netten Italiener in einer leicht abschĂŒssigen Gasse, bei dem man auf einer schmalen Veranda draußen sitzen kann:
     

Stockholm: Altstadtgasse mit Restaurants
  • RĂŒckfahrt mit Tunnelbana (von der Station Gamla Stan) gegen 21:30

Weitere Bilder Tag 11