Bretagne - Haus

Unser Haus

"Haus Bremoguer"

Wie schon auf der Startseite erwähnt. haben wir das Hause über die Agentur “Location Bretagne” gebucht. Die Agentur haben wir ergoogelt, das Haus haben wir nach unseren Vorstellungen ausgesucht: es sollte in FInistère liegen und eher modern sein als ein uraltes bretonisches Bauernhaus, wo man vielleicht vor einem verußten Kamin auf wackligen Stühlen an einem dicken Holztisch gesessen hätte. Tjo. und so sind wir auf die obenstehende Behausung gestoßen.

Hier die Eckdaten:

  • Lage: im Außenbereich des Dörfchens Loctudy (Bremoguer)
  • Größe: Grundstück ca. 1.000 qm, Haus 75 qm (auf zwei Etagen)
  • Erdgeschoss: Wohn- und Essbereich sowie Küche, Nische, Gäste-WC
  • Dachgeschoss: 2 Schlafzimmer, davon eines mit frz. Doppelbett und eines mit 2 Einzelbetten, Bad mit Badewanne
  • Ausstattung: zweckmäßig, überwiegend einfache Möblierung (“Ikea-Qualität”). komplett eingerichtete Küche mit 4 flammigem Gasherd, Spülmaschine, großer Kühl-/Gefrierkombi, Umluft-Backofen, Mikrowelle, Kaffeemaschine, kl. LCD-TV (DVB-T, nur französische Programme); kl. Stereoanlage, Staubsauger, Waschmaschine....
  • alles, was man an Geschirr, Besteck, Gläsern und Kochutensilien so braucht
  • Terrassenmöbel, 2 Liegen, 2 Sonnenschirme, Grill
  • viele Putzmittel und einige Grundnahrungsmittel (Essig, Öl, Pfeffer, Salz) sowie weitere “Verbrauchsmaterialien” (Müllsäcke, Streichhölzer) waren vorhanden; ob dies ein Service des Vermieters war oder ob sich das quasi im Laufe der Zeit von den Vormietern angesammelt hat, lässt sich nicht sagen

Für die Hütte sprechen auf jeden Fall die Lage, das Riesengrundstück und die komplette Ausstattung. Man kann es sich dort durchaus - mit ein paar Einschränkungen - gemütlich machen. Folgendes fiel uns jedoch ein wenig negativ auf:

  • Beim Rasen handelt es sich um eine kurzgeschorene Wildkräuterwiese. Bei unserer Ankunft war sie frisch gemäht; was nachwuchs, sah teilweise nicht so toll aus. Auf diese Wiese legen möchte man sich jedenfalls nicht.
  • Das Haus ist weitgehend in Leichtbauweise ausgeführt (wir nannten es scherzhaft “Papphaus”). Ging man die Treppe hoch oder im ersten Stock umher, knatschte und knarzte es teilweise wie in einem alten Holzhaus.
  • Auf den Matratzen holt man sich schnell Rückenschmerzen; besonders die Matratze im Doppelbett war viel zu weich. Das Sofa im Wohnzimmer mit seinen dicken Sitzkissen und der viel zu kurzen Rückenlehne war faktisch unbenutzbar.
  • Der Gasherd war im Grunde eine lebensgefährliche Angelegenheit, da er über keinerlei Sicherheitsvorkehrungen verfügte. Die übliche Thermosicherung, durch die die Gaszufuhr nach kurzer Zeit unterbrochen wird, wenn keine Flamme brennt, fehlte und die Drehregler waren schnell mal aus Versehen betätigt (z.B. beim Putzen).
  • Die Silikondichtung an der Plastikbadewanne war undicht, obwohl sie offenbar schon einmal nachgebessert worden war. Die Dichtung konnte aber auch nicht halten, weil sich die Plastikwanne bewegte, wenn man sie zum Duschen betrat. Die Folge: Wasserflecken in der Decke über der Küche.

Dies soll keine kleinliche Meckerliste sein, sondern nur der vollständigen Information dienen. Wir würden das Haus auf jeden Fall weiterempfehlen, denn das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und wir haben uns dort sehr wohlgefühlt.

Fotoalbum Haus (PicasaWeb)

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